AUSSTELLUNGSORTE DES FREILICHTMUSEUMS

Igreja Matriz de Mértola (Mutterkirche von Mértola)

FREILICHTMUSEUM MÉRTOLA

Sämtliche Zivilisationen sind bestrebt, das Andenken an ihre heiligen Orte zu bewahren und zu schützen. So ist es auch der Fall der Mutterkirche von Mértola, wo nachgewiesenermaßen ein römischer Tempel existierte und ab dem 4. Jahrhundert nach Chr. eine christliche Kirche.

Später, in der maurischen Zeit, wurde dieses Gebäude in eine Moschee umgebaut. Dies geht aus Überresten hervor, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Im Jahr 1238 christianisierten die Ritter des Santiago-Ordens den Tempel und vermauerten alle Überreste der alten Moschee. Erst im Jahr 1532 jedoch, als der Ort bereits sehr herunterkommen war, wurden Bauarbeiten unternommen, bei denen Änderungen wie beispielsweise der Gewölbebau und die Verzierung des Haupteingangs vorgenommen wurden.

In den 1950er Jahren wurde das Gebäude durch eine Baumaßnahme der Generaldirektion für Nationale Baudenkmäler saniert. Dabei wurden alle Spuren der Vergangenheit ans Licht gebracht. Derzeit zeigt der Keller der alten Sakristei aus dem 16. Jahrhundert das Fundament des Gebäudes und veranschaulicht die unterschiedlichen Zeiten der Besetzungen.

Ausstellungsorte des Freilichtmuseums

Igreja Matriz de Mértola (Mutterkirche von Mértola)

Eröffnung: 2016

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