{"id":13272,"date":"2021-06-18T10:11:58","date_gmt":"2021-06-18T10:11:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museudemertola.pt\/ausstellung-konsequenzen-in-der-materie-von-sofia-beca\/"},"modified":"2021-06-24T14:12:31","modified_gmt":"2021-06-24T14:12:31","slug":"ausstellung-konsequenzen-in-der-materie-von-sofia-beca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museudemertola.pt\/de\/ausstellung-konsequenzen-in-der-materie-von-sofia-beca\/","title":{"rendered":"Ausstellung \u201eConsequ\u00eancias na Mat\u00e9ria\u201c (Auswirkung auf die Materie) von Sofia Be\u00e7a"},"content":{"rendered":"<p>Ausstellung \u201eConsequ\u00eancias na Mat\u00e9ria\u201c (Auswirkung auf die Materie) von Sofia Be\u00e7a<br \/>\nAusstellung in der Burg von M\u00e9rtola<br \/>\n10. Juni bis 11. Juli 2021<\/p>\n<p>Die Keramik-Skulpteurin Sofia Be\u00e7a stellt zum ersten Mal ihre Arbeit in M\u00e9rtola aus. Zwar ist sie in der Skulptur und Keramik zu Hause, sieht sich selbst aber als vielschichtige K\u00fcnstlerin und stellt die bildenden K\u00fcnste \u00fcbergreifend dar. Dabei bricht sie aus den Grenzen ihres Hauptmetiers aus.<br \/>\nBei den Kunstwerken, die in der Ausstellung \u201eConsequ\u00eancias na Mat\u00e9ria\u201c zu sehen sind, wird das Thema Landschaft auf Wandbildern und mittels kleiner Skulpturen behandelt, die mit der Plattentechnik hergestellt und im Holzofen gebrannt wurden. Wir k\u00f6nnen darin Wellen, Berge, T\u00e4ler und G\u00e4rten erkennen, wobei unsere optische Wahrnehmung herausgefordert wird und die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur flie\u00dfend ineinander \u00fcbergehen. Andere, eher dreidimensionale Kunstwerke, stellen uns vor Fragen der Abgrenzung und Errungenschaft. Wir k\u00f6nnen uns stilisierte Grenzsteine mit Soldaten vorstellen, die Gebiete verteidigen, welche in ihre Sandstein-Haut eingraviert sind.<br \/>\nAlejandro Ratia, Schriftsteller und Kritiker der spanischen Kunst, hebt diesen Aspekt der Werke von Sofia Be\u00e7a wie folgt hervor:<br \/>\n\u201eDie K\u00fcnstlerin verwandelt sich in eine Topografin. Sie beschreibt oder erfindet eine Landschaft. Und in ihrer Topografie finden sich auch Gebietskennzeichnungen durch Grenzsteine oder geod\u00e4tische Referenzpunkte. Diese modernen Kennzeichnungen werden mit anderen, traditionelleren Zeichen vereint, die oft dem religi\u00f6sen Kult angeh\u00f6ren, etwa Kreuze oder Sterne. Eine der wesentlichen Aufgaben der Skulpteurin war es, die Begrenzungen zu hervorzuheben. Dies bedeutet auch, dass man dem Gebiet eine Bedeutung verleiht &#8211; eine urspr\u00fcngliche Aufgabe, zu der Sofia Be\u00e7a zur\u00fcckkehrt. (\u2026) Allerdings wird in der Provinz Tr\u00e1s-os-Montes, wo die K\u00fcnstlerin ihren Holzofen betreibt, die Abgrenzung der Grundst\u00fccke noch immer mit Steinen gekennzeichnet. An dieser Stelle k\u00f6nnte man sich auch auf eine Gebietspolitik beziehen, wenn man hier die Titel Eigentum oder Zeichen der Errungenschaften einf\u00fchren w\u00fcrde.\u201c<br \/>\nDemnach schlendert Sofia Be\u00e7a zwischen Landschaft und Geschichte hin und her. Sie bringt dabei die aktuellen Themen wie Isolierung oder Einsamkeit in ihre Arbeit ein. Ihre Skulptur verk\u00f6rpert auf abstrakte Art und Weise einen Dialog und vermittelt die Kraft, Gef\u00fchle zu wecken die wir f\u00fcr die Motive empfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Keramik-Skulpteurin Sofia Be\u00e7a stellt zum ersten Mal ihre Arbeit in M\u00e9rtola aus. 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